Bewertung

Apple iPad Pro 11 Zoll (M5): Bewertung 2026

iPad Pro 11 Zoll mit M5: Tandem-OLED mit 120 Hz, 12 GB RAM, Thunderbolt, Face ID und 444 g. Stärken, Schwächen, Zubehörkosten und Zielgruppe.

Redaktion von Beste Tablet Veröffentlicht am
Apple iPad Pro 11" (M5)

Apple iPad Pro 11" (M5)

4,7

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Das iPad Pro mit M5 ist das kompakteste Kraftpaket unter den Tablets: hervorragendes OLED-Display, viel Leistung, wenig Gewicht. Wer nur streamt, surft und Notizen macht, bezahlt hier für Reserven, die ein iPad Air ebenfalls bietet.

Stärken

  • Ultra Retina XDR (Tandem-OLED) mit ProMotion 10–120 Hz und bis zu 1.600 Nits HDR
  • M5-Chip mit 12 GB Arbeitsspeicher bereits in der 256-GB-Version
  • Sehr leicht und dünn: 444 g, 5,3 mm
  • Thunderbolt / USB 4 mit bis zu 40 Gbit/s, Wi-Fi 7
  • Face ID und Querformat-Frontkamera für Videocalls

Schwächen

  • Stift und Tastatur kosten zusammen laut Apple rund 500 € extra
  • Kein Netzteil im Lieferumfang
  • Kein Speicherkartenslot, Speicher-Upgrades sind teuer

Das iPad Pro 11 Zoll mit M5 in Kürze

Das iPad Pro mit M5 ist Apples leistungsstärkstes Tablet. Die 11-Zoll-Version kombiniert ein Ultra-Retina-XDR-Display mit Tandem-OLED, den M5-Chip, Face ID, Thunderbolt-Anschluss und Wi-Fi 7 in einem Gehäuse, das laut Apple nur 5,3 mm dünn ist und 444 g wiegt. Damit ist es deutlich leichter als jedes 13- oder 14-Zoll-Tablet und trotzdem ein vollwertiges Arbeitsgerät.

Bei Amazon kostet die Version mit 256 GB in Space Schwarz derzeit preis ansehen. Amazon-Käufer vergeben im Schnitt 4,7 von 5 Sternen bei 530 Bewertungen – ein solider Wert mit ausreichend vielen Stimmen.

Grundlage dieser Bewertung sind die technischen Daten auf apple.com/de, die Preise des deutschen Apple Store für das Zubehör und die Produktbeschreibung bei Amazon. Das Gerät selbst hatten wir nicht in der Hand.

Ein Hinweis vorab: Die Amazon-Beschreibung spricht von „16 GB Arbeitsspeicher“. Das gilt laut Apple nur für die Varianten mit 1 TB und 2 TB. Die hier besprochene 256-GB-Version hat 12 GB.

Technische Daten laut Apple

MerkmaliPad Pro 11” (M5), Wi-Fi, 256 GB
ChipApple M5, 9-Core-CPU (3 Performance-, 6 Effizienzkerne), 10-Core-GPU, 16-Core Neural Engine
Arbeitsspeicher12 GB (16 GB nur bei 1 TB / 2 TB)
Display11” Ultra Retina XDR, Tandem OLED, 2.420 × 1.668 Pixel, 264 ppi
BildwiederholrateProMotion, 10 bis 120 Hz
Helligkeit1.000 Nits SDR und XDR Vollbild, 1.600 Nits Spitze (HDR)
Abmessungen / Gewicht249,7 × 177,5 × 5,3 mm / 444 g
Batterie31,29 Wh, bis zu 10 Std. Surfen per WLAN oder Video
Ladenbis 50 % in ca. 30 Min. mit 60-W-Netzteil (separat)
AnschlussThunderbolt / USB 4, bis zu 40 Gbit/s
FunkWi-Fi 7 und Bluetooth 6 (Apple N1)
Kamerashinten 12 MP Weitwinkel (4K bis 60 fps), vorne 12 MP Center Stage im Querformat
EntsperrenFace ID
StifteApple Pencil Pro, Apple Pencil (USB-C)
FarbenSilber, Space Schwarz

Display: Tandem-OLED auf 11 Zoll

Das Display ist der Hauptgrund, warum das iPad Pro so viel mehr kostet als das iPad Air mit M4. Apple setzt auf Tandem OLED. Laut Apple sind es 1.000 Nits im Vollbild und 1.600 Nits Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten, bei einem Kontrastverhältnis von 2.000.000:1 und einer Mindesthelligkeit von 1 Nit.

Dazu kommt ProMotion mit 10 bis 120 Hz. Scrollen und Zeichnen mit dem Stift wirken dadurch flüssiger, und bei ruhigen Inhalten senkt das iPad die Frequenz, um Strom zu sparen. Das iPad Air bietet laut Apple ein IPS-Display mit 500 Nits und nennt keine erhöhte Bildwiederholrate.

Das Nanotexturglas, das Spiegelungen stark reduziert, gibt es laut Apple nur für die Konfigurationen mit 1 TB und 2 TB. Wer oft unter Neonlicht im Büro oder draußen arbeitet, muss dafür also deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Leistung: M5 und 12 GB RAM

Der M5 hat in der 256-GB-Version eine 9-Core-CPU (drei Performance- und sechs Effizienzkerne), eine 10-Core-GPU und eine 16-Core Neural Engine; die Speicherbandbreite gibt Apple mit 153 GB/s an. Laut Amazon-Beschreibung hat jeder GPU-Kern einen eigenen „Neural Accelerator“ für KI-Aufgaben.

Für Office, Notizen, Fotobearbeitung und Spiele ist das mehr als genug. Wirklich ausgereizt wird der Chip bei 4K-Videoschnitt, 3D-Anwendungen oder großen Lightroom-Katalogen. 12 GB Arbeitsspeicher sind für ein Tablet viel und kommen Apple Intelligence sowie dem Arbeiten mit vielen Fenstern zugute.

Batterie und Laden

Die Batterie fasst laut Apple 31,29 Wh und reicht für bis zu 10 Stunden Surfen im WLAN oder Videowiedergabe. Das ist der übliche Apple-Wert, den auch das iPad Air erreicht – mehr Leistung bedeutet hier also nicht weniger Laufzeit, aber auch nicht mehr.

Neu ist die Schnellladung: Mit einem Netzteil ab 60 Watt lädt das iPad Pro laut Apple in rund 30 Minuten auf bis zu 50 %. Dieses Netzteil müssen Sie allerdings separat kaufen oder ein vorhandenes USB-C-Netzteil mit ausreichender Leistung nutzen.

Anschlüsse, Funk und Kameras

Der USB-C-Anschluss unterstützt Thunderbolt / USB 4 mit bis zu 40 Gbit/s. Das ist relevant, wenn Sie Videos oder Fotos von einer externen SSD bearbeiten oder einen hochauflösenden Monitor anschließen. Das iPad Air schafft laut Apple nur USB 3 mit 10 Gbit/s.

Für Funk ist Apples eigener N1-Chip zuständig, der Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread unterstützt. Die 12-MP-Frontkamera sitzt an der langen Seite – wichtig für Videocalls, wenn das iPad quer in der Tastatur steht. Laut Amazon-Beschreibung gibt es außerdem einen LiDAR-Scanner sowie vier Mikrofone und vier Lautsprecher; Apple bestätigt in den technischen Daten die vier Lautsprecher und die vier Mikrofone in Studioqualität.

Zubehör: Was Stift und Tastatur kosten

Ohne Zubehör ist das iPad Pro ein sehr gutes Tablet; mit Zubehör wird es zum Notebook-Ersatz. Beides kostet extra. Im deutschen Apple Store kosteten bei unserer Recherche:

  • Magic Keyboard für 11” iPad Pro (M5), deutsches Layout: etwa 350 €
  • Apple Pencil Pro: etwa 150 €
  • Apple Pencil (USB-C): etwa 90 €

Mit Magic Keyboard und Pencil Pro kommen also knapp 500 € zum Tablet hinzu. Laut Amazon-Beschreibung hat das Magic Keyboard ein Trackpad mit haptischem Feedback. Ob sich das lohnt oder ob eine günstigere Tastaturhülle reicht, besprechen wir im Ratgeber Tablet mit Tastatur fürs Studium.

Software: iPadOS und Update-Versorgung

Die Amazon-Beschreibung nennt iPadOS 26 mit Liquid-Glass-Design und einem „flexiblen Fenstersystem“, mit dem Apps wie am Computer in frei skalierbaren Fenstern laufen. Apple stellt auf seiner iPadOS-Seite inzwischen iPadOS 27 vor und nennt als kompatible Geräte alle iPad Pro ab M1.

Eine feste Update-Zusage in Jahren gibt Apple – anders als Samsung – nicht. Die Liste der unterstützten Geräte zeigt aber, dass selbst das iPad Pro mit M1, also vier Chip-Generationen vor dem M5, noch das aktuelle System erhält.

Für wen eignet sich das iPad Pro 11 Zoll (M5)?

Gut geeignet für:

  • Fotografen und Videoschaffende, die unterwegs auf einem kalibrierten, hellen OLED-Display arbeiten wollen.
  • Zeichner, die ProMotion und den Apple Pencil Pro nutzen.
  • Wer ein sehr leichtes Gerät mit Thunderbolt für externe SSDs und Monitore sucht.

Weniger geeignet für:

  • Streaming, Surfen und Lesen – das kann ein iPad Air oder das iPad (A16) fast genauso gut.
  • Wer eine große Arbeitsfläche will: 11 Zoll bleiben 11 Zoll.
  • Kleine Budgets, besonders mit Zubehör.

Alternativen

Das iPad Air 11 Zoll mit M4 bietet ebenfalls 12 GB RAM und unterstützt denselben Apple Pencil Pro, verzichtet aber auf OLED, ProMotion, Face ID und Thunderbolt. Wer Android bevorzugt und viel Fläche zum Zeichnen braucht, findet im Samsung Galaxy Tab S12 Ultra ein 14,6-Zoll-Tablet mit S Pen im Lieferumfang. In der gleichen Größe wie das iPad Pro und mit mitgeliefertem Stift tritt das Galaxy Tab S11 an. Weitere Modelle finden Sie in unserer Rubrik Bewertungen.

Im Tablet-Vergleich 2026 belegt das iPad Pro 11” (M5) Platz 2 von zehn Modellen, direkt hinter dem Galaxy Tab S12 Ultra.

Unser Fazit

Das iPad Pro 11 Zoll mit M5 ist technisch das rundeste Tablet in dieser Größe: Das Tandem-OLED-Display mit ProMotion ist das Aushängeschild, der M5 bietet Reserven für Jahre, und mit 444 g bleibt es angenehm mobil. Die Schwächen sind vor allem finanzieller Natur: Netzteil, Stift und Tastatur kosten extra, und das Nanotexturglas gibt es erst ab 1 TB. Wer das Display und Thunderbolt wirklich nutzt, bekommt hier das passende Werkzeug. Für alle anderen ist das iPad Air die vernünftigere Wahl.

Quellen

Häufige Fragen

Wie viel Arbeitsspeicher hat das iPad Pro M5 mit 256 GB?

Laut Apple hat die Version mit 256 GB 12 GB Arbeitsspeicher und einen M5 mit 9-Core-CPU. 16 GB und eine 10-Core-CPU gibt es nur in den Konfigurationen mit 1 TB und 2 TB.

Welcher Apple Pencil passt zum iPad Pro M5?

Apple nennt den Apple Pencil Pro und den Apple Pencil (USB-C). Im deutschen Apple Store kostete der Pencil Pro bei unserer Recherche etwa 150 €, der Pencil (USB-C) etwa 90 €.

Ist ein Netzteil beim iPad Pro M5 dabei?

Nein. Apple schreibt, dass das iPad Pro mit einem 60-W-Netzteil oder stärker in etwa 30 Minuten auf bis zu 50 % lädt; das Netzteil ist separat erhältlich.

Hat das iPad Pro M5 ein Nanotexturglas?

Nur als Option bei den Konfigurationen mit 1 TB und 2 TB. Die 256-GB-Version bei Amazon hat Standardglas.

Wie lange bekommt das iPad Pro M5 Updates?

Apple nennt keine feste Anzahl von Jahren. Das aktuelle iPadOS 27 unterstützt laut Apple alle iPad Pro ab M1 – also auch Modelle, die bereits mehrere Jahre alt sind.